00:00:10:
00:00:29: Herzlich willkommen wieder zu unserem Impuls.
00:00:32: Es ist der zwanzigste Sonntag nach Trinitatis und wir haben ein Evangelium, wo es um den Sabbat oder den Shabbat geht nämlich dieser ist in all seinen Regeln und Gesetzen wie es damals üblich war im biblischen Zeit für die Menschen gemacht Und nicht der Mensch für den Sabbat eine entscheidende Aussage, die Jesus tätigt.
00:01:01: Da steckt viel dahinter!
00:01:03: Und hat natürlich auch für viel Unmut gesorgt wahrscheinlich, warum man das einfach so programmiert und sorgt?
00:01:10: Weil der Sabbat doch gerade dem Menschen einen Halt gibt, die vielen Gebote gut gemeint sind... ...und regeln.
00:01:19: wenn ich mich daran halte dann bin ich doch ein guter Mensch oder?
00:01:24: Sollte mal meinen ja
00:01:27: Und das Problem des Sabbats ist aber natürlich in dem Zusammenhang, darf man am Sabbat heilen?
00:01:35: Ist es Arbeit?
00:01:36: Jesus macht einen Menschen gesund und er kriegt den Zorn zu spüren.
00:01:43: Das darf man nicht.
00:01:44: Man sagt, darf mir nichts Gutes tun!
00:01:47: Ist das Arbeit oder ist es Gutes Tum?
00:01:51: Es wird dann glaube ich auch noch darüber geredet, würdest du deine Tiere am Samstag oder am Sabbaten in diesem Fall nicht füttern?
00:01:57: Naja, klar muss denn auch was zum Essen geben.
00:01:59: Und genauso selbstverständlich ist für Jesus dieser Heilshaftrockener hat und so vergleichtert es mit unterschiedlichen Sachen.
00:02:08: Wir merken, wir kommen da ganz an eine entscheidende Frageumgang mit Geboten.
00:02:15: Wir sind ja auch so gepolt.
00:02:18: wenn wir uns an die Gesetze brav halten dann kann nichts passieren, dann muss das doch belohnt werden zumindest soweit dass wir in Ruhe gelassen werden ist aber auch nicht so.
00:02:31: Wir sind die bravsten Leute und kriegen trotzdem Ungerechtigkeit zu spüren.
00:02:36: Ja, unter einen Strafzettel oder ähnliches.
00:02:40: Auch wenn man es nicht absichtlich macht... Unachtsamkeit?
00:02:43: Genau, genau!
00:02:46: Aber in diesem Fall geht es noch um eine andere Geschichte nämlich wie gehen wir mit Scheidung um?
00:02:54: Was sagt Jesus dazu?
00:02:56: Weicht er jetzt eigentlich das Gesetz des Mose auf?
00:03:01: Wenn du dich scheiden lässt, dann sollst du deiner Frau oder einer von der du dich Scheiden lassen willst ja einen Scheidebrief geben.
00:03:08: Das heißt verlassen nicht einfach sondern regeln das wenn es schon nicht anders geht um eures Herzens härtigkeit will und heißt ist wenn ihr euch schon nicht mehr lieben könnt Dann lasst einander in Ruhe und lass den des Seine Regelt dass Und das ist ja oft das Problem des herzens härtigkeiten.
00:03:31: aber jetzt kommt ein zweites Thema.
00:03:33: Jesus schwenkt dann nämlich um auf die Kinder.
00:03:38: Auch die Kinder sollen erzogen werden, die haben in der Rangordnung auch der Gesellschaft natürlich stehen auf sehr weit unten.
00:03:49: also dass man Kinder heute was weiß ich als nicht nur als eigene wie man so schön sagt man hält die eigenen Gänse gern für Schwäne sondern die Kinder vergöttert man... Also das gab es ja nicht, sondern man hat ja die Kinder Sklaven als Glechter, als Arbeitende gesehen.
00:04:08: Die dazu da sind um den Familienunterhalt zu verbessern.
00:04:11: Es ist ja immer noch das Bild je mehr Kinder, desto höher der Wohlstand der Familie.
00:04:16: Meinten Teil
00:04:17: in der Welt ist es noch so... Jesus dreht die Sache eigentlich um und lässt die Kinder zu mir kommen Und wehrt ihnen nicht.
00:04:28: Also er hebt ein Kind hoch und stellt sie in die Mitte Sagt, wenn ihr nicht werdet wie die Kinder in ihrem Vertrauen, dann werdet ihr das Reich Gottes nicht entdecken.
00:04:41: An den Kindern könnt ihr es lernen.
00:04:43: Was ist bedeutet zu vertrauen?
00:04:45: Auch Gott zu vertrauen!
00:04:46: Also hier wird eigentlich die ganze Thematik der Rechte der Gesetze plötzlich von der anderen Seite aufgezäumt.
00:04:57: Ja, also gesellschaftliche Sichtweise.
00:05:00: natürlich ist ein Kind nur ein unfertiger Erwachsener der heute zu Dienstleistungen herangezogen wird.
00:05:08: Weil er halt auch was einbringen soll oder wieder als Persönlichkeit gesehen.
00:05:15: Der Mensch,
00:05:17: der kleine Mensch und ich denke selber mein Vater hat es zwar gut gemeint aber der hatte einfach diese Vorstellungen noch so inhaliert Was willst du denn einmal werden?
00:05:30: Natürlich war gemeint beruflich.
00:05:33: Und ich habe dann oft geantwortet, wieso?
00:05:35: Ich bin doch wer!
00:05:37: Ich muss doch nicht erst einmal werden und in diesem Konfliktfeld sind wir immer noch gefangen dass wir eigentlich die Arbeit auch mit Kindern Erziehung gering schätzen.
00:05:54: Die Eltern haben keine Zeit, sie müssen Geld verdienen.
00:05:56: Dann delegiert man die Erziehungsarbeit an die Lehrer.
00:05:59: Die Lehrer sagen, das können wir nicht und Kinder werden in die Krippe gegeben weil es natürlich notwendig ist aus der finanziellen Situation oder was auch immer.
00:06:11: aber müssen wir wirklich all diesen Anforderungen der Gesellschaft nachkommen um den Kindern etwas bieten zu können.
00:06:21: Ja es ist ein sehr schwieriges Spannungsfeld natürlich indem man uns da bewegt.
00:06:26: Man wird immer kritisiert, egal welche Meinung man dazu hat.
00:06:30: Aber ich gebe nur zu denken ... Ich weiß nicht, ob es der richtige Weg ist, Kinder möglichst früh fremdbetreuen zu lassen, damit ich für Sie unter Anführungszeichen Geld schäfeln kann, um Ihnen ein besseres Leben zu ermöglichen?
00:06:46: Was ist das bessere Leben?
00:06:48: Weniger gemeinsame Zeit, weniger Prägung auf das, was das Elternhaus ausmacht weniger Geschichten erzählen, weniger miteinander singen was so normale Dinge die früher einfach dazugekehrt haben.
00:07:03: Es ist ja zum Beispiel so dass jetzt tatsächlich wieder die Pisa-Studie herausgekommen ist und die Kinderkinder schlechter lesen als noch vor zwanzig Jahren.
00:07:11: Ja was ist da passiert in der Zwischenzeit?
00:07:13: Wir müssen mehr arbeiten, wir haben Handys und Internet.
00:07:16: Das heißt also diese Ablenkungen haben dazu geführt dass tatsächlich die Lesekompetenz der Kinder gesunken ist, der Jugendlichen gesunken isst.
00:07:26: Na ja dann wundert man sie recht!
00:07:28: Und jetzt müssen wir aber nun für ihre Betreuung.
00:07:30: mit Juan, Johann Bestenscher Wecker gehen wir am Vormittag.
00:07:34: Der Zug fährt auch in die falsche Richtung?
00:07:35: Ja
00:07:37: das widerspricht eigentlich dem was Jesus sagt.
00:07:40: er erhebt die Kinder fasst auf ein Portest und sagt, schaut sie's an.
00:07:46: Da könnt ihr noch was lernen.
00:07:48: Der Unbedarftheit mit der Kinder oft auftreten und Sachen machen die eigentlich total cool sind.
00:07:54: Die wir aber eigentlich nicht wollen.
00:07:56: Ich weiß nicht, ich denke halt an meinen Blumen, der halb mit nossen Putzfetzen durch die ganze Wohnung grenzt ist.
00:08:02: Er hat die Kräste gerade gehabt.
00:08:05: Ja war viel fleißig.
00:08:06: Hat genau das gemacht, dass er auch gemacht
00:08:08: hat!
00:08:09: Sie lernen einfach dabei sein und ihnen auch, dass.
00:08:14: das finde ich so faszinierend.
00:08:17: Und dann wie schnell stellt man die Kinder ab?
00:08:20: Stellt sie ruhig?
00:08:21: Drückt ihn ein Handy in die Hand oder irgendein
00:08:24: Klumpen
00:08:25: vom Fernseher nur damit wir unser Programm machen können.
00:08:30: Also hier fängt wieder an ... Die Kinder hinterfragen uns.
00:08:35: Sie tun es eigentlich nicht!
00:08:36: Sie folgen uns ja.
00:08:38: Aber wir mussten eigentlich hier uns die Frage stellen.
00:08:40: Muss das sein?
00:08:42: Wer hat es gesagt, was Karl Valentin ... Die Kinder muss man nicht erziehen sie machen und sowieso alles nach.
00:08:49: Ich glaub, gell?
00:08:50: Eigentlich ja!
00:08:52: Wenn man jetzt sich aus einem tollen Scheiß ist, sehr großartige Sprache.
00:08:55: Also
00:08:55: wir praktizieren es jetzt auch.
00:08:57: Wir lernen es natürlich immer wieder.
00:08:59: wie schnell zieht man das Handy heraus und schaut drauf.
00:09:04: Und die Kinder sehen das.
00:09:05: Na
00:09:05: klar.
00:09:06: Sie kriegen das sofort mit.
00:09:08: In dem Moment bist du abgelenkt, du bist nicht mehr bei Ihnen.
00:09:10: Du bist auf deinem Smartphone und dann wird es mehr.
00:09:15: Und wenn wir das nicht reflektieren und bewusst ändern... Also wir haben uns die Regel mit einiger Zeit doch angemöhnt dass mir das Smartphone aus der Küche draußen lassen.
00:09:28: Man kann zurückrufen zum Glück gibt's ja diese Funktionstaste oder sowieso.
00:09:33: ich muss ja nicht sofort jeden Chat beantworten.
00:09:35: Aber das Teufelszeug ist nicht das Handy und auch nicht der Fernseh, sondern die Art und Weise wie wir damit umgehen.
00:09:41: Das heißt es ist nun selber begraben und da sind wir wieder beim Evangeliumstextan wo es um genau das geht.
00:09:48: ja was ist wirklich etwas wert?
00:09:51: Was ist das
00:09:53: Wert?
00:09:53: Wie machen wir das?
00:09:55: Und da kann uns eine Geschichte wie diese sowohl an Spiegel vorhalten alles auch ein bisschen uns belehren und ein bissel wieder motivieren, glaube ich.
00:10:06: Dass man ein wenig nachdenkt wie der was ist wirklich wichtig?
00:10:10: Was war die letzten Jahrhunderte wichtig?
00:10:12: Ja,
00:10:14: Jesus stellt einen Kind in die Mitte und auf das als Vorbild im Vertrauen und vielleicht ist das das Schönste daran dass alles andere rundherum zweitrangig ist und warten kann Den kennt jetzt die Aufmerksamkeit zu schenken, so wie Gott uns.
00:10:36: Wenn wir rufen... ...die Aufmerksamkeit schenkt was wir ja auch erwarten.
00:10:43: Gott sagt nicht!
00:10:45: Ich habe jetzt gerade keine Zeit in zwei Stunden vielleicht.
00:10:51: Hier und Jetzt Und wir nehmen das in Anspruch in Notsituation bieten oder was auch immer.
00:10:58: aber ich erlebe es jetzt auch dass Menschen oft nicht dran glauben und trotzdem in der Not irgendwie anfangen, wenn es nicht hilft, schaut's ja vielleicht nicht.
00:11:11: Ja und ich glaube... Es ist auch so wie oft Kinder zu einem gekommen als Ötternteil und sagen, das oder das ist das Problem und du musst da jetzt einfach die Zeit nehmen um dich her machen.
00:11:22: Die haben vielleicht überhaupt keine Lösung aber um das geht's ja gar nicht!
00:11:25: Es geht darum dass man wehrt zuhört und wer hier ist, dass er mir darauf verlassen kann, der Papa ist dort.
00:11:33: Oder die Mama, in dem Fall wenn ich vom Gerät spreche kann mich drauf verlassen.
00:11:37: Gott ist da!
00:11:38: Erhärt mal zu, dass wir keine mittelbare Lösungen geben für das Problem aber ihr haus anbracht?
00:11:44: Genau genau Das geht mir jetzt auch so in meiner neuen Rolle als Krankenhausseelsäuger.
00:11:50: Ich tritt oft einen Bett heran und die Menschen erzählen oder berichten kurz wie sie ihnen geht oder was ihnen passiert ist Und wie die Zukunftsprognose oft Keine Ahnung, wie es weitergeht.
00:12:05: Kommt da noch was im Leben oder nicht?
00:12:06: Und ich denke mir jedes Mal ... Oh weh!
00:12:11: Und Sie erzählen's aber... Ich hab keine Antwort darauf.
00:12:15: Aber dass sie erzählen, reden können ist ein gutes Zeichen und zumindest diese paar Minuten gewährle ich Ihnen.
00:12:26: Oft sind Sie dann müde und Sie sind aber froh, dass Sie die Last abgeladen haben.
00:12:32: Diese Last nehme ich mit aus dem Kantenzimmer raus.
00:12:38: Vielleicht ist es das?
00:12:42: Und da ist dann Wurscht, ob Schabbat dies oder nicht.
00:12:46: Genau!
00:12:47: Das wird vielleicht gemeint gewesen sein.
00:12:50: Ähnliche Dinge ja...
00:12:52: Ja wir sind auf der Spur nach dem richtigen Umgang und hoffen und wünschen uns dass wir einen guten Weg finden und beschenkt werden und Überraschungen erleben die uns trösten.
00:13:07: Ja und dass wir vielleicht ein bisschen umdenken, was Neues wieder herein oder uns etwas Rotes wieder hereinholen, um etwas Neues entstehen zu lassen.
00:13:18: Und den Mut haben auch mal was anderes zu machen.
00:13:22: Etwas Neues zu probieren und überrascht zu werden.
00:13:28: In diesem Sinne eine gute Woche!