Evangelische Impulse Hallstatt-Obertraun

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Transkript

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00:00:10:

00:00:30: Herzlich willkommen.

00:00:31: wiederum zu unserem Impuls.

00:00:34: Wir haben in den letzten Wochen uns mit der Apostelgeschichte beschäftigt und sind ein Stückchen weit vorgedrungen, wir haben gesagt, wir wollen noch einmal wieder dieses Thema aufnehmen.

00:00:50: Die Gütergemeinschaft der ersten Christen war etwas ganz Besonderes.

00:00:56: Sie hatten alles verkauft und der Gemeinde vermacht den Aposteln zu Füßen gelegt,

00:01:02: d.h.,

00:01:03: hier ging es um eine große Hoffnung ein großes Vertrauen.

00:01:10: was mir gehört das möchte ich dass meinen Brüdern und Schwestern auch gehört.

00:01:14: sie teilten alles

00:01:16: Für unsere ganz wichtig.

00:01:17: Vorratshaltung wird immer wichtiger.

00:01:19: Hier im Herbst wird es immer wichtiger, wann der dann Kind in ein paar Monaten da mal alles einkochen und zu Säften verarbeiten.

00:01:27: Da holt er das auf die Schuhe gemacht.

00:01:29: was war sie für Marmeladenstände?

00:01:30: jetzt dann abbarühnen und hin und her?

00:01:33: Für uns ganz wichtig und für die Menschen damals noch viel essentieller weil es keine Geschäfte in dem Sinn gegeben hat wo man sich etwas sehr Haltbares kaufen kann.

00:01:41: Und trotzdem sind soweit gegangen wie du gesagt hast dann haben wir alles denen... verkauft und alles denen an Geld oder auch an Güten zu Füßen gelegt, um die Gemeinschaft zu stützen.

00:01:53: Genau!

00:01:53: Und davon die Gemeinheit lebt von diesem Geist.

00:01:57: Warum ist das heute nicht mehr möglich in vielen Orten?

00:02:01: Weil natürlich die Zeit auch den Gemitt sich bringt... Die Bedürfnisse, das Thema Privatbesitz spielt eine große Rolle.

00:02:13: Die Frage ist, wie lange hat denn das funktioniert?

00:02:15: Es hat funktioniert.

00:02:17: Aber es gab natürlich schon auch in der Apostelgeschichte gleich einmal eine starke Versuchung.

00:02:23: Nicht dass man nicht etwas teilen möchte aber im Kapitel V wird die Geschichte von Hananias und Safira erzählt, die auch mit einem Beutelfoller Gold zu den Aposteln kommen und sagen wir haben uns ein Acker verkauft und wir wollen der Gemeinde den Besitz vermachen.

00:02:49: Und die Apostel sind da bis es skeptisch irgendwie fragen, habt ihr wirklich um diesen Preis den Acker Verkauft?

00:02:57: Ja, haben wir!

00:02:59: Und also zunächst ist Hananias dort.

00:03:04: als passiert dann etwas sehr erschreckendes.

00:03:07: Er hat nämlich gelogen... Die Hälfte hatte sich Aus Vorratsgründen eingesackelt, ist erlaubt.

00:03:15: Ist ja möglicher der sagen können wir haben einen halben Acker verkauft.

00:03:19: Aber sagt es der ganze acker und dann wird erzählt wie er hinausgeht trifft in den schlag erstirbt.

00:03:28: Stunden später kommt die frau safira.

00:03:30: da wird die gleiche frage gestellt Habt ihr den acker wirklich verkauft für dieses geld?

00:03:35: Ja Haben wir sie ein alt das gleiche schicksal.

00:03:39: natürlich eine fürchterliche geschichte Aber hier wird einfach deutlich gemacht, es geht um die Wahrheit und um das Teilen.

00:03:48: Wenn du nicht die Wahrhalt sprichst und vorgibst also quasi die Heuchelei schon.

00:03:54: wir sind so großzügig und geben alles her aber wir halten uns in der Vorratskammer doch noch.

00:04:00: wer weiß wenn das Projekt schiefgeht?

00:04:03: Aber nicht das Problem ist dass sie im Vorrat anlegen sondern dass sie lügen

00:04:08: Das lieben.

00:04:08: ja Das ist ja heute eine sehr vernünftige Einstellung, wenn man das mit heutigen Maßstäben betrachtet und sagt ich tu mir was auf Zeit für Notfälle.

00:04:20: Ist ja total schlau eigentlich.

00:04:22: Aber ich muss dann halt auch eine dort hingehen und mich fast einkaufen möchte in diese Community, in dieser Firma oder was auch immer.

00:04:31: Dann zumindest ehrlich sagen Ja!

00:04:33: Das ist der Beitrag den wir leisten.

00:04:37: Wir sind mit vollem Herzen dabei, aber nicht mit vollen Taschen.

00:04:41: Ja ist schwierig!

00:04:43: Es wird auch damit gesagt der heilige Geist lässt es sich nicht gefallen dass wir ihn belügen.

00:04:52: Vielleicht ein weiterer Punkt noch.

00:04:53: in Kapitel sechs geht es dann um die Entwicklung?

00:04:56: Es gibt auch Probleme in dieser Urgemeinde nämlich Es sind ja sehr viele ganz arme oder mittelnose und gerade die Witwen, die versorgt werden.

00:05:06: Aber es geschieht dass Witwen übersehen werden Und zwar die nicht dort aufgewachsen sind Die griechischen Ursprung aus der Sind zwar jüdische Frauen die aber in der Diaspora leben Vom Ausland hergekommen sind und sie werden schlechter behandelt als die anderen.

00:05:27: und das gibt Ein Murren, wie es heißt.

00:05:31: Und jetzt überlegen sich in der Gemeinde die Ältesten.

00:05:34: wir müssen was tun.

00:05:36: Wir müssen Ämpter schaffen wo genau hingeschaut wird.

00:05:39: also hier kommt eine Aufgabenteilung schon rein.

00:05:42: Die Apostel können das nicht alles leisten und man um sie zu entlasten fängt man an Diakone zum Beruf Also hier eigentlich ein Amt was geschaffen wird was entsteht.

00:05:58: Die Diakone waren sehr kluge Leute, die auch um die Bedürfnisse der Menschen wussten.

00:06:06: Das heißt... ...die Diakonie, die wir heute als Hilfsorganisation kennen, habt da ihren Ursprung gefunden?

00:06:13: Zumindest in der Erwähnung, weil das Wort Diakoni gibt es ja schon länger.

00:06:17: Eigentlich bedeutet es Armenpfleger und die Apostel konzentrieren uns auf die Wortverkündigung, auf die Predigt.

00:06:26: Diakone sind für die praktischen Arbeiten da zum helfen.

00:06:31: Diakonne waren schon sehr, ja wussten sehr viel, sehr gescheit, konnten auch gut predigen.

00:06:39: Stefanus z.B.

00:06:41: wird hier erwähnt und er erregt einigen Ärgernis oder auch Eifersucht.

00:06:48: Er wird angeschwärzt zwar nicht bei den Aposteln jetzt sondern wiederum bei den Ruhepriestern, bei den Pharisäern und so was tut denn der da?

00:06:58: Also auch dieses Opfer, den Armen zu helfen wird von den Leuten sehr misstrauisch betrachtet.

00:07:05: Es ist ja diese Zeit eine sehr schwierige Zeit, muss es auch sehr schwierig gezeigt werden sei weil die Pharisäer, die du jetzt erwähnt hast waren ja jüdischen Ursprungs-, jüdische Gelehrte, Schriftgelehrten.

00:07:20: Das heißt also beide Religionen, wenn man das so nennen darf, Konfessionen ist wahrscheinlich gescheiter haben niemanden existiert Und man hat dann trotzdem immer wieder auf das Gewohnte zurückgegriffen.

00:07:31: Da haben wir jetzt zum Beispiel gesagt, den Stefan aus dem Klärpfen.

00:07:35: Dann gehen wir natürlich nicht zu den neuen Apostels und da geben wir heute auf die Schatze die alten Verwaltungsbehandlung.

00:07:40: Genau!

00:07:40: Wo man sagen kann, auch die werden schon wissen...

00:07:42: ...und er ist blitzgescheit.

00:07:44: Er legt in einem ganzen Kapitel, in einer langen Rede, ihn dar, dass dies alles aus der Schrift eben aus dem Alttestament... hervorgeht, was sie dort tun.

00:07:56: Also das Neue, was geschaffen wird in der Neugemeinde und das ärgert die Schriftgelehrten unglaublich und man beschließt ihn ja ist eigentlich kein Beschluss sondern ein spontaner Exekution, man steinigt ihn.

00:08:11: also so eine Wut hat er hervoregebracht und Steiningum geschieht im großen Zorn was uns berichtet wird Stefanus Und das ist der entscheidende Satz.

00:08:25: Das war nicht nur ein gutes Werk, was die getan haben sondern bringt es in Verbindung dass Jesus Christus zu Recht Gottes steht.

00:08:37: also hier das was wir tun im Namen Jesu ist Gottes als drückliche eindeutige Wille.

00:08:45: Jesus ist Gott im Himmel und das bringt sie zur Raserei.

00:08:52: und das ist genau der entscheide Punkt Wo plötzlich eine theologische Frage auftaucht, wer ist Jesus?

00:09:00: Ein Prophet, ein Helfer oder ist der Gottessohn.

00:09:04: Und was ist der Sohn?

00:09:06: ja?

00:09:06: Das ist die Definitionsfrage

00:09:08: macht

00:09:09: natürlich dann auch die tatsächliche Tragweite dieser Aussage sehr schwierig.

00:09:15: Er

00:09:16: bezahlt es mit dem Tod und das führt dazu dass die Christen der neuen Gemeinde angehörten aus Jerusalem vertrieben werden.

00:09:27: Aber genau das war notwendig, damit das Evangelium aus den Mauern der Stadt heraustrinkt in die umliegenden Gebiete.

00:09:38: Ja,

00:09:41: ja.

00:09:43: Also da passiert eine Menge.

00:09:47: So weit zur Apostelgeschichte heute!

00:09:51: Ich sage es nur mehr, ich habe sie schon in einem anderen Impuls gesagt.

00:09:54: Eigentlich schaut man sich so wenig mit der Postelgeschichte auseinandersetzt wo dort doch die ganzen Ursprünge eigentlich so spannend dargestellt sind.

00:10:03: wie hat sie das alles entwickelt dass wir heute das an Glauben umsetzen was wir haben und

00:10:10: auch die Konflikte?

00:10:12: wie löst man es?

00:10:13: Wie wird da nach gehandelt?

00:10:16: Man kann schon fast ein wenig sagen Ein Fiebel, wo man nachschlagen kann was man tut wenn sich Gesellschaften verändern und Strukturen verändern.

00:10:27: Wir regieren mal drauf

00:10:29: Was ist gescheit?

00:10:30: Was kann man lernen?

00:10:30: Was ist ein Plätzchen?

00:10:31: Was hat sie schon bewährt vielleicht?

00:10:34: Das täte uns in der heutigen Zeit auch nicht ganz schlecht.

00:10:38: Eine Orientierung In diesem Sinne eine gute Woche.