00:00:10:
00:00:30: Herzlich willkommen!
00:00:31: Wir haben uns schon in den letzten Impulsen mit der jungen Gemeinde, die zu finksten entstanden ist.
00:00:37: Mit der werdenden Kirche beschäftigt.
00:00:40: wir wollen hier heute noch mal genauer hinschauen.
00:00:42: Ein bisschen eindauchen?
00:00:43: Genau.
00:00:44: Die Apostelgeschichte umfasst ja achtundzwanzig Kapitel aber so viel werden wir jetzt nicht durch besprechen können.
00:00:55: Ich denke, wir haben letztes Mal darüber gesprochen was es bewirkt dass Menschen ihren Besitz aufgeben und teilen.
00:01:04: Und das wird in Kapitel zwei noch mal beschrieben.
00:01:09: die Menschen die zum Glauben gekommen waren trafen sich regelmäßig und ließen sich von den Aposteln unterweisen.
00:01:16: Das heißt hier wird als erstes auch die Lehre der Schrift Altestestament wiederhergenommen ganz jüdisch, ganz klassisch aber im Geist neu ausgelegt durch Christus.
00:01:33: Im Blick auf Jesus hin.
00:01:35: und dann heißt es sie lebt in enger Gemeinschaft brachen das Brot miteinander also auch das Teilen nicht nur rituell das Abendmal wie Jesus gefeiert hat sondern man spricht von Agape die Liebesgabe.
00:01:52: Hier darf jeder kommen, zu diesem Tisch nehmen und beteten.
00:01:58: Das Gebet ist übrigens eine ganz tragende Säule.
00:02:02: Man entdeckt was es mit sich bringt.
00:02:06: Was wird das für ein Gebiet gewesen sein?
00:02:10: Ich nehme an, dass Vater unser vielleicht ...
00:02:13: Sie werden natürlich gebeten.
00:02:17: Vater unser geht wohl doch auf Jesus zurück.
00:02:20: Vielleicht ein bisschen verändert hat sie sich noch.
00:02:23: Aber ich denke, Sie werden Psalmen gebetet haben.
00:02:26: Sie werden vielleicht auch freies Gebet gesprochen
00:02:30: haben?
00:02:30: Ich muss jetzt ganz neu fragen – wie ist das im Judentum?
00:02:34: Gibt es da ein gemeinsames Gebet, das alle sprechen oder mehrere vielleicht sogar?
00:02:38: Ja sicher!
00:02:41: Das gemeinsame Lesen von Schriftabschnitten aus dem Psalmbuch, das ist ja auch in unseren Gottesdiensten Gang und Gebe.
00:02:50: wir öffnen eigentlich den Gottesdienst sehr schnell mit einem Psalm.
00:02:54: Und es ist eigentlich nicht sinnvoll, wenn der Fahrer oder der Liturg jetzt den Psalmen liest sondern das alles gemeinsam lesen.
00:03:03: Eigentlich eine schöne Erfahrung dass man gemeinsam auch hier betet.
00:03:10: Das wird hier schon als Grundpfeiler als Säule beschrieben.
00:03:15: und ja das Brot, das Beten was hier noch beschrieben wird, die Menschen in Jerusalem wurden von Ehrfurcht ergriffen.
00:03:26: Denn durch die Apostel geschahen viele Wunder und
00:03:30: Zeichen.".
00:03:32: Was wird das gewesen sein?
00:03:35: Heilungen werden glaube ich nie mehr stattgefunden haben?
00:03:37: Doch!
00:03:40: Jetzt wird es vielleicht nicht so spektakulär oder so wie uns die Evangelien das erzählen.
00:03:46: Es war selbstverständlich.
00:03:47: Und was ist Heilung?
00:03:49: Es sind auch Beziehungen, die heilen.
00:03:52: Es sind Menschen, die ihr Leben lang vielleicht unter Jocht waren weil sie irgendwie ein Handicap hatten oder einen Fehler.
00:04:01: Die eigentlich in der sozialen Rangordnung unten standen.
00:04:07: Die werden rehabilitiert und ich glaube das ist etwas was schon als Heilung hier gesehen wird wo wir natürlich sagen streng medizinisch passiert da nicht viel doch nämlich dass diese menschen integriert werden aus ihrer Absonderung, Kaste.
00:04:27: Das Wort haben wir auch schon mal gebracht ... die aufgehoben wird und sich hineingenommen werden.
00:04:33: Da geschieht Heilung.
00:04:35: Und da können Menschen aufatmen.
00:04:39: Und das hat körperliche Folgen.
00:04:41: Glaubst du es ist da ... Kennen wir jetzt natürlich noch?
00:04:44: Mutmaßen wahrscheinlich?
00:04:45: Aber glaubst du, ist das bewusst sein Tag, wenn?
00:04:49: wir haben auf jeden Fall Recht?
00:04:52: im Gegensatz zu anderen?
00:04:54: oder ist es einfach so, wenn das gesagt haben wir dann jetzt so und das ist gut für uns.
00:05:00: Oder gibt's eine dritte Variante?
00:05:02: Ich glaube
00:05:02: das zweite auf jeden Fall.
00:05:04: Es geht nicht um Rechthaben.
00:05:05: Wir sind die besseren und es ist natürlich eine Entwicklung, die später stattgefunden hat, die ja schon wieder etwas Negatives an sich hat dass man sich überhebt sondern wir sind einfach ergriffen worden.
00:05:22: nicht nur fasziniert.
00:05:25: Wir können gar nicht sitzen bleiben, sondern wir tun einfach und da hilft man.
00:05:31: Das war ansteckend.
00:05:32: wie schön das ist wenn auch der Nachbord oder der Bettler oder irgendjemand seine Bedürftigkeit wahrgenommen wird und man ihm das gibt was er braucht und sogar erfinderisch ist.
00:05:46: Wie kann ich dir helfen?
00:05:48: Meine oft waren ja Krankheiten die so banal sind, auch die man leicht heilen oder helfen kann.
00:05:55: Man muss sich einfach vorstellen es gab ja nicht einmal Zugang, also Hygiene zu Wasser oder so, dass man jemanden hilft das er sich waschen kann ist ein Liebesdienst.
00:06:10: Ja
00:06:11: muttet uns oft fremd da wenn wir von den Fußwaschungen her überhaupt von den rituellen Waschungen die es in Religionen gibt.
00:06:21: Ich schaue, wo sie die Religionen gegründet haben.
00:06:24: Wo das stattgefunden hat.
00:06:26: In der Wüste ist Wasser anders gut wie bei uns.
00:06:29: Wir haben einen ganzen See vor der Haustür.
00:06:31: Ja?
00:06:31: Wir können mit dem Trinkwasser Gurkenpflanzen spritzen und es ist frekommend wüscht.
00:06:37: Das
00:06:37: ist ja nicht nur Wasser, sondern es sind auch Kuren gewesen.
00:06:40: In einer Antike aus Klebeion zum Beispiel als Krankenanstalt, Pflegeranstalt oder Kuranstalt gab es ... Das musste man sich aber leisten können.
00:06:52: Und jetzt können sich plötzlich die Ärmsten der Armen das leisten, weil ihnen andere helfen?
00:06:58: Das muss man sich vorstellen.
00:06:59: und da werden natürlich auch Krankheiten plötzlich leichter oder geheilt.
00:07:07: Das sind Wunder, die eng ineinandergreifen.
00:07:11: wir denken natürlich einmal medizinisch, einmal finanziell, einmal dort, aber das gehört es ist ein Einklang.
00:07:18: Es ist die Ganzheitlichkeit die da zum Ausdruck kommt.
00:07:24: Das Leben in der Gemeinde, das haben wir auch schon gehabt.
00:07:27: immer wieder verkauften sie Grundstücke oder sonstiges Eigentum und den Erlös verteilen Sie an die Bedürftigen je nachdem wie viel jemand brauchte.
00:07:38: Alleine das sage ich zieht natürlich schon Menschen
00:07:42: an.
00:07:44: Ja ist eine coole Geschichte ja
00:07:46: absolut!
00:07:47: Ich habe das selber in einer gewissen Weise erlebt vor etlichen Jahren wo wir ein Hilfsprojekt in Sri Lanka nach dem Tsunami damals vor über zwanzig Jahren angefangen haben und Kinder versorgt haben regelmäßig, dass sie lernen können.
00:08:06: Dass Sie auch das nötigste für den täglichen Bedarf haben.
00:08:10: Da hat ein Euro einen Euro fünfzig gereicht pro Tag.
00:08:14: die hätten sonst keine Schulbildung gehabt weil sie halt arbeiten mussten schon mit zehn Jahren.
00:08:22: Dort kann man mit kleinen Dingen große Wunder tun.
00:08:25: Auch in anderen Gesellschaften, wo Armut wirklich noch greifbar ist.
00:08:31: Diese Erfahrung aus Sri Lanka hat mir damals gezeigt wie einfach es ist auch Menschen zu helfen.
00:08:38: und der Gedanke der natürlich damit verbunden war das spricht sich Rom und das wollten viele Familien haben Und da geht es natürlich dran.
00:08:48: darum heutzutage Wie kann ich gezielt helfen dass man auch den Bedarf, den wirklich zukommen lässt ist.
00:08:56: Wirklich brauchen!
00:08:57: Ja und dann kommt natürlich auch das sehr oft bemühte Wort Nachhaltigkeit dazu.
00:09:02: wie nachhaltig ist es dann wirklich wenn ich jemanden ständig versorge so auf der Art über Jahre und Jahrzehnte vielleicht aber nicht zu sagen kann wir selber wieder auf Pfirs Kind also so eine Art Startkapital?
00:09:14: auch der Grundgedanke?
00:09:16: Wie kann man bedürftigen Menschen Ich bin ja immer wieder auch in Ruanda und die Bildungsbrücke der Vereinen, mit denen wir auch die Reisen organisieren.
00:09:26: Hat das als eigentlich jetzt Credo, dass man Bedürftigen hilft, dass sie studieren können?
00:09:33: Aber man muss sich auch begleiten!
00:09:35: Man muss ihnen Beratung zukommen lassen.
00:09:39: Man muss vor allen Dingen bei der Auswahl hinschauen.
00:09:42: sind die wirklich bedürftig
00:09:44: wird wahrscheinlich auch Missbrauch gegeben haben oder nach wie vor geben, aber auch in unserer biblischen Geschichte ein Missbrauchs-Gebenhalle um eine
00:09:53: coole
00:09:54: Geschichte.
00:09:55: Ja ja, das möchte jeder gerne!
00:09:57: Freibier liegt man nicht?
00:10:00: Aber es ist dann nicht das Gleiche, wie wenn jemand wirklich die Möglichkeit bekommt, die er sonst nie gehabt hätte Und die Ernsthaftigkeit mit der Menschen dann auch drangehen und das habe ich in Rwanda erlebt, diese Ernstraftigkeit wie sie studieren weil ihnen die Möglichkeit gegeben wird.
00:10:20: Sie hätten sonst nicht und teilen oft sogar noch mit ihren Familien den Gewerb.
00:10:27: Muss also da wirklich zu einer inneren Umkehr kämen oder zu einer inneren Einsicht kämen?
00:10:32: Das wird heute vielleicht gemein sein im heiligen Geist dass man dann wirklich versteht, okay das sieht so jetzt wirklich aus.
00:10:42: Das Leben anzupacken und es zu ändern und was fundamental zu ändern.
00:10:48: Wenn ich nochmal auf unsere Reise nach Rwanda zurückkomme im heurigen Jenner, das hat einfach dieser Spirit auch bewirkt, dass unsere Reiseteilnehmer einfach ein Freude gehabt haben.
00:11:00: wir können da helfen!
00:11:01: Und wir sehen hier ist ja etwas zu machen Und wir zahlen nicht auf irgendein Konto nur ein, sondern bekommen mit Menschen in Kontakt.
00:11:11: Und den wird eine Chance gegeben und das macht Spaß!
00:11:16: Das heißt, wir sehen am heutigen Sonntag dass die Apostelgeschichte keine Wälderhörden ist, der man halt liest oder hört, sondern dass er Aktualitätsbezug in die Gegenwart hat und dass man nach wie vor wahnsinnig viel ausserziehen kann für unser jetziges Leben Und ich glaub, das ist ja die Botschaft, die man durchglauben gespielt hat.
00:11:40: So ist es!
00:11:41: Ich darf als Geber auch etwas spüren – die Dankbarkeit oder die Freude.
00:11:47: Wenn ich das zurückbekomme, dann gebe ich umso gerne wieder etwas her.
00:11:53: Das scheint mir etwas als Geheimnis zu sein was genauso heute gilt.
00:11:58: in diesem Sinne eine guten schönen Sonntag, eine gesegnete Woche.