00:00:10:
00:00:29: Herzlich willkommen, wir begrüßen euch zu unserem Impuls am ersten Sonntag nach dem Trinitat des Fest.
00:00:37: Wir wollen uns weiterhin mit der jungen Gemeinde den ersten Schritten in der Apostelgeschichte beschäftigen.
00:00:46: Genau die Apostel-Geschichte zeichnet ein sehr intensives Bild von dieser Zeit, Wie durch ist gesehen jetzt der Herrkind?
00:00:57: Viele, viele Sonntage nach Trinidad.
00:00:59: Das gibt es ja!
00:01:01: Wir haben schon mal besprochen wie viel das im äußersten Fall nicht möglich sein.
00:01:05: Ja, das sind beim Äußerste Fall dreiundzwanzig und spricht auch von den festlosen Halbjahr wo jetzt praktisch die drei großen kirchlichen Feste hinter uns liegen und das ist eigentlich die Zeit fast bis zum Advent kurz vorher fangen dann... sind dann die letzten Sonntage im Kirchenjahr noch Thema, aber hier wären die verschiedensten Themen auch der christlichen Gemeinschaft haben Platz gefunden.
00:01:33: Aber gerade in diesen ersten Sonntagen geht es auch noch um die junge Gemeinde und wir wollen uns jetzt dem auch widmen.
00:01:41: heutige Predigtext ist aus Apostelgeschichte vier wo der Geist, der Pfingstgeist nun schon ordentlich gewirkt hat.
00:01:53: Wir werden uns in den nächsten Sonntagen noch mal eine Rückblende auf die anderen Kapitel vorher machen.
00:01:57: Aber hier geht es... Was ist denn jetzt schon in der Gemeinde gewachsen?
00:02:03: Nicht durch Steuerung, durch Management oder irgendwas sondern der Geist formt eine Gemeinschaft!
00:02:13: Sie waren ein Herz und eine Seele heißt das.
00:02:17: Diese dreitausend Leute und es kam täglich neu dazu ein unglaublich großes Unternehmen, aber man merkt den Jerusalem in der Stadt.
00:02:29: Da ist unglaublich was los!
00:02:31: Die Veränderung ist spürbar und vor allen Dingen die Einstellung zum Besitz und zum Geld macht sozial etwas hier.
00:02:44: Man muss dazusagen – die Alteingesessenen hatten ja ihren erbten Besitz, der auch immer weiter vererbt wurde.
00:02:53: Nach jüdischem Gesetz, wenn man in Schulden geriet, bekam er nach so und so vielen Jahren wieder den Besitz zugesprochen.
00:03:02: Dann mussten nach sieben Jahren oder spätestens noch neunundvierzig Jahre das große Jubeljahr der Besitz wieder zurückgegeben werden.
00:03:10: Aber davon hatten nur die alten eingesessenen etwas.
00:03:13: Die Zugereisten, die von aus anderen Schichten kamen, hatten das nicht und es gab dementsprechend auch sehr viele Mittellose arme Menschen, die eigentlich keinen Zugang zum Tempel hatten.
00:03:26: Weil sie auch durch vielleicht eure berufliche Tätigkeit sich verunreinigten.
00:03:33: Die hatten keine Chance.
00:03:35: Man kann es vielleicht ein bisschen vergleichen ganz weit hergeholt mit dem Kastenwesen in Indien, das ja offiziell auch abgeschafft wurde.
00:03:42: aber da wirst eine geboren in einer gesellschaftlichen Schicht und du kannst dem nicht entkommen, auch in hundert Generationen nicht.
00:03:51: Selbst wann des ob?
00:03:52: geschafft worden ist, ist seit noch so das unterschiedliche Kasten meines Wissens nicht heiraten untereinander.
00:03:59: Das war es, dass die gesellschaftlichen Strukturen bleiben gleich und das ist auch damals im alten Jerusalem so gewesen.
00:04:08: Und da ist jetzt plötzlich was dahergekommen in unserem Predigtext.
00:04:15: Vielleicht darf ich vorher noch erwähnen, auch hatten diese Menschen hier keinen Zugang zur medizinischen Versorgung?
00:04:21: die ja auch durch die Priester gewährleistet wurde und sie hatten einfach keinen Anteil.
00:04:29: Und durch das Christentum, durch die junge Gemeinde werden diese Menschen integriert – und das bringt natürlich sozial unglaublich was in Bewegung!
00:04:37: – und jetzt fangen auch die an, die etwas besitzen zu teilen.
00:04:45: Das heißt Sie verkaufen sogar Ihre Ecker Ihren angestammten Besitz.
00:04:51: seit Generationen, biblische Stämme hinweg verkaufen ihn und bringen den Ertrag, zahl ihn ein in eine gemeinsame Kasse legen den Aposteln das Geld zu Füßen.
00:05:03: Es wird hier besonders erzählt von einem der auch zur Besitz zur Reichtum gekommen ist.
00:05:10: Das war Josef aus Zypern genannt Barnabas was so viel heißt wie Sohn des Trostes, er verkauft seinen Acker und legt das Geld zu Füßen der Apostel.
00:05:23: Damit die Armen mittellosen hier versorgt werden und die Aposteln sollen gelten als Garant dass sie das auch gerecht verteilen.
00:05:36: Ein unglaubliches Vertrauen was da eigentlich zutage kommt.
00:05:40: man spricht hier vom Liebeskommunismus Natürlich, sozial.
00:05:48: Alles auf den Kopf steht!
00:05:49: Ja es erinnert Foster Wengor nicht, dass ich da jetzt zweit ausschreib für einen Sechs oder siebzehn Jahre hippe Kommune alles hinten lassen und man ist dann einer größeren Idee gefolgt.
00:06:01: Das Bild habe ich so ein Foster-Bissel beim ersten Kennenlernen dieser Texte vor mir gehabt.
00:06:06: Da haben wir gedacht ja eigentlich, ja...
00:06:09: Aber wie war das möglich?
00:06:11: Man hat die Leute nicht gedacht irgendwann müssen wir vielleicht doch wieder auf Soliden Füßen stehen.
00:06:16: Das braucht
00:06:17: ja mehr Pension irgendwann oder so irgendwas.
00:06:20: Nein, es ist glaube ich wirklich der... Die Begeisterung durch den Geist war so dermaßen dass man alles Christus zugetraut hat.
00:06:33: er wird uns durchbringen und ein unglaubliches Urvertrauen da anstanden ist.
00:06:39: und später entwickelt sich relativ rasch auch die sogenannte Naherwartung, dass Jesus ja gesagt hat, ich komme wieder.
00:06:48: Ja,
00:06:49: kann man natürlich jetzt von zweitausend Jahren Empfernungen sagen?
00:06:53: Ja klar!
00:06:54: Die haben es ja weit leichter gehabt für mich weil der ist ja gerade da gewesen denn doch kennt man ja nur den Kent Ham und so.
00:07:00: Andererseits muss für dich aber anders betrachtet Rückblick entbetrachtet noch viel schwieriger gewesen sein Weißer sie noch quasi noch gar nicht bewährt hat die ganze Geschichte.
00:07:12: Auch das?
00:07:13: Diese zwei Seiten stehen in einem Spannungsfeld für mich, wo immer Schwadurt zu beurteilen, wenn man es über beurteilten will was ist leichter und wo ist's einfacher.
00:07:22: Das sollte man sagen.
00:07:24: Es hat hier eigentlich die Emotion des Gefühls so durchgeschlagen dass der Verstand ausgesetzt hat.
00:07:30: das würden wir modernen vielleicht Rückblicken sagen Die kommen ja dann passiert auch wirklich dass die Gemeinde später verarmt Und ja, verfolgt wird auch und dann gleich zweierlei Probleme hat manche.
00:07:43: Also was immer die zweite Generation das Problem hat wenn die ersten sind begeistert und die zweiten tragen das Erbe schon in einer gewissen Tradition mit sich und haben den Spirit nicht mehr.
00:07:55: Kurze Zwischenfrage ist zu dieser Zeit der Postelgeschichte schon expandiert worden, was das Christentum betrifft?
00:08:03: Kleiner Asien oder sind wir da zeitlich noch eher Richtung Urgemeinde.
00:08:08: Also
00:08:08: die Urgemeine trifft sich täglich in den Hallen des Tempels.
00:08:13: Die wollen gar nicht raus und müssen auch gar nicht heraus weil sie dort eigentlich zu Hause sind.
00:08:19: Sie erst kommt.
00:08:21: also geschichtlich gesehen kommt es dann zur Christenverfolgung, wo sie dann organisiert auch vom hohen Rat später verfolgt werden und dann müssen Sie flüchten.
00:08:34: So gelangt eigentlich das Evangelium erst in die Umgebung.
00:08:40: Man muss dazu sagen dass es auch eine andere Bewegung gegeben hat.
00:08:43: Es gab ja auch die Jesus-Nachfolger in Galilea, die nicht einfach wieder zurückgegangen sind nach seinem Tod Und haben wieder gefischt, sondern die haben ja das weitergelegt.
00:08:53: Mit denen kommen auch diese Jerusalemmer in Verbindung und so verbreitet sich das Urkristenturm eigentlich relativ rasch übers Land – auch in die Nachbarländer gegen den in Kleinasien, Syrien sehr schnell und geschichtlich bis in den Kaukasus sogar nicht, wo dann erste christliche Staaten entstehen aber das ist dann natürlich schon Jahrzehnte später erst
00:09:21: auch später.
00:09:22: Unser Barnabas hat alles verkauft, alles hintangestellt zurückgelassen?
00:09:32: Ein Wort aus Caritas, aus Gnade.
00:09:35: und beim Herzlichkeit Das ist das Stichwort wo eigentlich das Herz ist erneuert verwandelt und jetzt folgen folgt der ganze Mensch Mit allem, was er hat.
00:09:49: Nicht nur sein Körper, sein Geist sondern auch sein Besitz.
00:09:53: wird alles in diese neue Gemeinschaft hineingetan.
00:09:58: Die Bedürftigen erhalten so viel wie sie brauchen heißt es.
00:10:01: Das ist natürlich eine riesige Not auch gewesen die man gesehen hat Auch zwischen Arm und Reich.
00:10:07: Aber hier diesen Ausgleich zu schaffen Wir wollen nicht reicher sein Nicht Vorzüge haben vor den Armen die nichts haben.
00:10:17: Jetzt bringe mal Arme auf ein Level, die können gar nicht anders.
00:10:22: Du musst eigentlich runtersteigen und so haben werden wie sie.
00:10:29: Man muss sich diesen Aufbruch mal vorstellen.
00:10:32: was bedeutet das?
00:10:33: Ihr sagt keiner du musst auch dein Geld abgeben sondern es ist ein Bedürfnis alles zu teilen.
00:10:40: ich denke vielleicht die Zacheus Geschichte könnte man hier anschließen der Jesus begegnet und wo jesus sagt Ich will heute in den hauseinkehren Und der alles zurückgibt, was er noch weiß und was er kann.
00:10:57: Er gibt es vierfach zurück von seinem Besitz.
00:11:00: Der Besitz belastet mich, er trennt mich.
00:11:04: Ich möchte sein in der Gemeinschaft, der herausgerufenen des Reiches
00:11:10: Gottes.".
00:11:11: D.h.,
00:11:11: das ist wirklich eine innere Berufung?
00:11:14: die Triebfeder für das Ganze ist.
00:11:16: und nicht ich folge jetzt einer neuen Lehre, dass Sache an sich wegen es schwer zu erklären.
00:11:22: Also nicht aufgrund der Botschaft an sich sondern weil man das wirklich eine Bedürfnis ist, weil er wirklich aus dem Innersten herausgespürt, das ist jetzt das Richtige!
00:11:33: Und ich glaube es schließt ja auch nicht aus anders glaubigen Menschen zu helfen, sondern den Menschen,
00:11:40: die es brauchen.
00:11:42: Und das ist vielleicht der sichtbare Ausdruck dessen, was wir letzte Woche besprochen haben mit diesem Neugeborenwerden von oben.
00:11:51: Das ist hier ja etwas Christentum ausmacht nachfolge Jesu.
00:11:57: Geist Gottes ist am Wirken aber wie?
00:12:01: Ich finde es gerade lustig dass bei der Eröffnung jetzt die Glocken leiten, deshalb hat man dann mich auch irgendwie sehr passend grad
00:12:09: in diesem Sinne einen gesegneten Sonntag.