Evangelische Impulse Hallstatt-Obertraun

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00:00:10:

00:00:29: Herzlich willkommen zu unserem Impuls.

00:00:31: Heute sind wir bereits am Sonntag ex Audi, wir haben letzte Woche darüber gesprochen.

00:00:37: Herr, erhöre mich!

00:00:39: Der sechste Sonntage der Osterzeit.

00:00:43: dieser Woche war das Himmelfahrtsfest.

00:00:47: eigentlich ein wunderbares Fest was wir kaum noch wahrnehmen Aber ein Auferstehungsfest in einem anderen Bild.

00:00:55: Österreichische Freudenzeit, Ostern ist für mich schwierig.

00:01:00: Nach Himmelford kehrt es trotzdem noch dazu, weil die Zeit zwischen Himmelpfort und Pfingsten ist auch wieder ganz eigene.

00:01:07: Aber ich glaube da gibt's keine wirkliche Bezeichnung.

00:01:11: dann oder für diesen Zeitraum?

00:01:14: Auf jeden Fall ist die Osterzeit länger als die Leidenszeit, mit Himmelfahrten werden genau vierzig Tage erreicht plus zehn Tage draufgabe.

00:01:25: Da denke ich mir immer, hier ist noch mal etwas was jetzt erst richtig ins Bewusstsein treten kann auch für die Jünger, die vierzig Tage die erlebt haben.

00:01:38: der Auferstandene erscheint ihnen.

00:01:40: Ich meine es ist ja symbolisch diese vierzig tage zu verstehen.

00:01:44: Die ersten Christen haben Jahre gebraucht um überhaupt zu begreifen Was bedeutet denn das dieser Auferstehung Christi?

00:01:52: Es gab ja schon Vorstellungen aus Ägypten, aus der Antike die eigentlich ganz ähnlich auch den Tod überwunden.

00:02:03: Über Winden halfen dass man nämlich ins Licht geht.

00:02:07: Himmelfahrt Das Bild der Himmelpfad gehört dort hinein.

00:02:12: vereint werden mit dem Himmel oder ins Licht gehen Ostern.

00:02:17: und heute haben wir Das Evangelium aus Johannes XVI, wo es um den Tröster geht und den Beistand griechisch der Paraklet daher beigerufen wird.

00:02:27: Und Jesus redet mit seinen Jüngern vor seinem Tod so nach Johannis Evangelium ihr braucht euch keine Sorgen machen ich gehe jetzt aber das ist nicht das letzte!

00:02:42: Ihr könnt sie jetzt nicht fassen was kommen wird.

00:02:45: aber seit gelassen hab Geduld der Tröester kommt.

00:02:50: Das ist eigentlich erste Erfüllung, in die uns ja nicht nur die biblische Botschaft der ersten Christen mit hineinimmt sondern uns selber mit hineinnimmt.

00:03:00: In unser Leben.

00:03:02: Ihr könnt es noch nicht fassen was Ostern bedeutet aber ihr seid mittendrin!

00:03:07: Da passiert schon dauernd was um dich?

00:03:09: Aber das Eigentliche steht noch vor uns.

00:03:17: Vielleicht deswegen haben wir mehr Zeit, nicht vierzehnt sondern fuchztag dass man uns mit dieser Ordengeschichte, mit dieser unvorstellbaren Sache der Himmelfahrt und dem kommenden Pfingsten dann überhaupt irgendwie aufreunden können.

00:03:37: Ja die Tendenz ist ja auch so... Der auferstandene Komp zwar aber er verlässt uns wieder und das ist eine Spannung da drinnen.

00:03:48: Aber Pfingston was nun?

00:03:50: wir sind auf den Weg direkt vor Pfingsten eine Woche davor.

00:03:54: Da soll uns bewusst werden, jetzt kommt es eigentlich erst.

00:03:59: Der Dröster, der Beistand, der Herbeigerufene, der immer bei uns ist, er wird uns und auch der Welt die Augen öffnen.

00:04:09: Weil Johannes ist ja so... Die Beschreibung ist die, die Welt hat ihn abgelehnt, hat den Verworfen, den Christus.

00:04:18: nur die Gemeinde, die Herausgerufene hat ihn erkannt und begriffen.

00:04:24: Aber jetzt geht das Licht auf.

00:04:27: Jetzt wird auch die Welt erkennen, was da Neues ist.

00:04:33: Was kommt da auf uns zu?

00:04:37: Grundsätzlich finde ich diese Zeit deshalb auch schon mal wieder diesen Zuspruch als unglaublich erleichtern.

00:04:43: Wir müssen nicht alles wissen und nicht alles können sondern es erwartet uns selbst des Heil noch.

00:04:52: Was wir nicht schaffen können aber nicht schaffen müssen Sondern es kommt auf uns zu, der heilige Geist wird kommen.

00:05:00: Welcher Form auch immer... Aber es ist immer dieser Ansage, jetzt bin ich auf dem Weg dorthin und er ist unterwegs zu

00:05:08: uns.".

00:05:10: Das heißt letzten Sonntag ist das Herz im Mittelpunkt, den Zeitpunkt gestanden.

00:05:16: Jetzt ist es der heile Geist, der natürlich Christi Himmelfahrt und Pfingsten ganz wichtig ist.

00:05:24: Siehst du da jetzt?

00:05:25: Das ist eine kurze Zwischenfrage.

00:05:29: Die Rechtfertigung für die Dreifaltigkeitsidee nenne ich sie jetzt einmal, weil das ja nicht vor ein paar Tagen

00:05:37: war.

00:05:38: Ja, die Dreifeiltigkeit ist natürlich eine sehr späte Entwicklung.

00:05:44: So formuliert wird sie erst im vierten Jahrhundert nach Christus.

00:05:48: also in der Bibel finden wir sie so ausformuliert mit kirchlichen Formeln hier nicht aber Grundsätzlich ist darin, doch zu sehen diese Entfaltung.

00:06:03: Vater auf deiner Seite Schöpfer, Sohn Christus und Heiliger Geist.

00:06:09: wir können uns auf eines fokussieren aber das andere ist auch immer noch da und wir werden nie alles in einem Blick kriegen.

00:06:19: Im Kirchenjahr selber.

00:06:20: natürlich brauchen wir jetzt die Zeit nach Ostern damit man den heiligen Geist ein bauen können in unser Glaubenskonstrukt, oder wie nehmen wir das?

00:06:34: Weil es hat ja ausgestattet, dass ist kaum zu toppen.

00:06:38: Jesus Christus ist gestorben am Kreuz zur Vergebung unseres Sünden.

00:06:42: dann erscheint der Auferstehung.

00:06:47: Es geht ja immer noch weiter.

00:06:50: Ich glaube die ersten Jünger, wie viele Menschen und mich eingeschlossen Können das nicht begreifen?

00:07:02: Gleichzeitig würden wir unter der Überforderung leiden, wenn wir nicht die Verheißung des Heiligen Geistes hätten.

00:07:09: Der wird schon zur rechten Zeit dir das Rechte zeigen!

00:07:15: Auch wenn du andere Menschen siehst wie toll die glauben oder was für ein Vertrauen die haben... Du kannst es nicht.

00:07:23: Macht nichts.

00:07:24: Der Heilige Geist ist mit dir.

00:07:26: Das ist eigentlich.

00:07:28: bleib In dem, was du bist aber Vertraue.

00:07:33: Du wirst geführt werden.

00:07:35: Waage Schritte!

00:07:37: Wir sind schon aufgefordert dies und das zu tun.

00:07:40: Aber nicht weil es trostlos ist und weil es oft keine Rettung mehr gibt sondern im Gegenteil, weil der Retter da ist.

00:07:49: Also ich denke von beiden Seiten dieses Aufeinanderzugehen scheint mir hier sehr wichtig zu sein.

00:07:58: Ja?

00:07:59: Es ist als Predigtext Heute vorgesehen aus den Propheten Yaremir, Kapitel einundreißig Ein paar Verse die überschrieben sind mit der Neue Bund.

00:08:12: Wenn wir jetzt zurückblicken ins alte Testament zum Propheten Jeremir Hier wird sehr inniglich über das Verhältnis von Israel und Gott also Gott zu seinem Volk gesprochen.

00:08:27: Und Gott hat sein Volk an der Hand genommen aus Ägypten herausgeführt aber Israel hat den Bund gebrochen.

00:08:37: Sie haben irgendwann das in den Wind geschlagen, sie sind untreu geworden.

00:08:42: Der Bund gilt als zerstört würden wir sagen als Menschen.

00:08:46: aber Gott sieht das nicht so.

00:08:50: Gottes Güte steht darüber.

00:08:52: er macht sich erneut auf dem Weg und er sagt es muss ein anderer Bund sein!

00:08:56: Nicht in steinernen Tafeln die Gesetze die Zengebote sondern meine Weisung muss in ihren Herzen sein.

00:09:04: Und ganz interessant auch, was dann in diesem Versen noch steht.

00:09:10: Alle werden mich kennen sagt Gott Sie brauchen gar keine Lehre mehr sie brauchen keine Belehrung mehr sondern jeder weiß was es bedeutet mir zu folgen und gegenseitig sich zu stützen In der Liebe zu sein in der nächsten liebe weil ich ihnen die Schuld vergeben werde So sagt Gott.

00:09:36: Und ich werde nicht mehr in Ihrer Sünde

00:09:37: denken.".

00:09:38: Dieser Predigtext passt auf der einen Seite für mich am ersten Blick überhaupt nicht dazu, weil es ja ganz eine andere Zeit ist.

00:09:49: Auf den anderen Seiten wird hier symbolisch ein neuer Bund ins Zentrum gestört und das ist jetzt genau auch diese Zeit im Lebensabschnitt von Jesus Christus.

00:10:03: Hier ist ja auch ein neuer Bund, der gerade entsteht in der Urgemeinde.

00:10:08: In den Köpfen und Herzen der Jünger, die den Glauben dann weitertragen.

00:10:13: Das heißt also man braucht vor Zeit zu Zeit eine Reformierung, eine Erneuerung, dass es weitergeht weil das alte Laufzieherin irgendwann tot wird.

00:10:24: Das Fundament nicht!

00:10:26: Aber wenn man es wieder haus sieht vielleicht geht er wieder mal in Europa geweistelt

00:10:32: Und das sehe ich auch ganz existenziell persönlich.

00:10:35: Wir können über alles Mögliche ja frustriert sein, jammern über unseren persönlichen Zustand, äußerlich innerlich über unseren gesellschaftlichen Zustands.

00:10:48: die Kirche ist immer auch etwas wo man sagt naja naja schlimm sieht es aus die Zeiten früher waren besser.

00:10:56: aber hier genau wird uns gesagt unter dieser Hülle ist längst etwas Verborgen, was schon reift.

00:11:04: Was keimt und was aufbricht, was kommen wird.

00:11:08: Nicht mehr die steinenden Tafeln sind verhärtet sondern meine Weisung wird in ihrem Herzen sein.

00:11:14: und deswegen die Aufforderung schau hin!

00:11:19: Und lass dich nicht runterziehen, sondern schauf das, was kommt entdecke das Neue, was Gott schon längst begonnen hat, was der Heilige Geist in uns

00:11:30: bewirkt.".

00:11:32: Und damit sind wir wieder bei dem, wir verstehen es noch nicht.

00:11:34: Wir fassen's noch nicht!

00:11:36: Aber es ist da.

00:11:37: und dieses auch naive Festhalten an dem was kommen wird glaube ich ist unsere Chance Sonst gibt's keine, dass etwas Neues wachsen kann.

00:11:54: Das ist für mich Pfingsten entgegen gehen Pröster komm' und mach uns frei.

00:12:03: Komm und erfülle uns mit Deinem Geist, mit Deine Liebe.

00:12:08: Deshalb feiern wir Sonntag!

00:12:11: Also das nicht vergessen – die Woche möge uns jetzt entgegenkommen und wir sind gestärkt mit dieser Emutigung.

00:12:22: Alles Gute!