Evangelische Impulse Hallstatt-Obertraun

Evangelische Impulse Hallstatt-Obertraun

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00:00:10:

00:00:29: Wir begrüßen euch herzlich zu unserem Impuls am heutigen Muttertag.

00:00:54: oder betet.

00:00:55: Ist ein Imperativ auch eine Aufforderung, also der klare Aufruf zu beten ist hier gegeben?

00:01:03: Müssen wir jetzt wieder beten, höre ich da schon jemand reden?

00:01:08: ganz und gar nicht!

00:01:09: Wir müssen nicht sondern haben die großartige Chance das wir beten dürfen und dass wir es nicht vergessen und werden wir aufgefordert.

00:01:19: Manche Leute folgt das Beten meiner Erfahrung noch wahnsinnig schwer.

00:01:24: Ich mache es gerne leise für mich, beziehungsweise in der Stille.

00:01:29: Außer natürlich, wenn ich im Gottesdienst bin, da muss ich es formulieren und da ist man aber dann in einer anderen Rolle und die wird das fast zu sehen für Leute, die sich schwadern beim Beten.

00:01:42: Kennt sie ein Gottesdienster?

00:01:43: Wird er für euch gebetet mit euch geboten?

00:01:47: Vielleicht fällt's daran auf einen Gleichtand, mal klein Sie dran!

00:01:50: Weil das gut tut, wann man sich was von der Seele reden kann.

00:01:54: Ja, ich denke auch es ist das Gegenüber mit dem ich mich im Geiste unterhalte.

00:02:00: Dem ich was sage der mir auch etwas sagt und ich kann mir vorstellen dass sich manche Leute schwer tun weil sie vielleicht einen Furcht einflößend ist gegenüber immer noch in ihrem Sinn haben von Kindheit an oder wie auch immer.

00:02:19: aber hier heißt es bittet so wird euch gegeben.

00:02:23: Vielleicht haben wir die Erfahrung ja Nicht gemacht, gerade dieser Text aus Lukas Elf ist ja dort sehr realistisch.

00:02:32: Da kommt einer in der Nacht und stöbert sein Nachbarn auf und sagt du ich brauche jetzt unbedingt was von dir was zu essen.

00:02:40: also unverschämt eigentlich lässt sie nicht schlafen und dann sagt Jesus ja wir trotzdem aufstehen.

00:02:48: auch die Leute die eigentlich grob sind oder die mit dem nicht umgehen können denn trotzdem die Bitte erhören, weil sie wissen hier ist etwas Elementares wichtig.

00:03:01: Dass wir aufeinander zugehen vielleicht haben wir das komplett verlernt?

00:03:06: Es gibt soziale Einrichtungen es gibt alles mögliche da wird schon irgendwer für Sorgen aber ich muss ja nicht.

00:03:13: Das Bitten dass du ein ganz erwähnt hast is ja nicht alles woraus Beten besteht oder Beten kann ja sowohl eine Bitte als auch Konversation kann man es schon nennen.

00:03:27: Oh ja, oh ja!

00:03:30: Bitten ist doch gar nicht unhöflich sondern bitten ist aufmerksam machen auf die Not was dran ist.

00:03:37: und warum soll ich mich auch meinen Not stellen oder meiner Bedürftigkeit?

00:03:43: Ich kann's auch so nennen Wenn wir das nicht tun dann passiert wahrscheinlich irgendwo ein Kocht der Drucktopf über und es wird zu unverschämten Drängen.

00:03:55: Also dann wird es zur Vorderraum sozusagen und das gilt jetzt zu vermeiden.

00:04:01: Vielleicht hat man aber auch einfach ab und zu schlechte Erfahrungen gemacht, weil man halt sagt, na ja ja, fragt jetzt, dass ich wieder gesund wäre als bin nicht geworden.

00:04:11: oder wie habe mich jetzt geweigert, dass mein Oma verstirbt?

00:04:15: Es ist trotzdem gestorben.

00:04:17: was soll das?

00:04:18: Er hat's drei Jahre gebetet.

00:04:20: Als ob er's beten so mir nichts dir nichts meint... passiert ist.

00:04:25: und dann nicht wieder, sondern bitten ist eigentlich eine Haltung.

00:04:28: Eine grundlegende Haltung auch einer die vom Empfangen lebt aber nicht von fordern Sondern die offen ist und sie sagt oh ich bitte darum Aber nicht Jetzt Gewaltsam Ich will das jetzt sondern in einer Weise Kannst du mich hören?

00:04:50: Ich suche dich Suche deine Nähe.

00:04:52: Und das ist schon, wenn mir jemand zuhört und sich mir sein Ohr leitert dann ist es eigentlich schon der Beginn der Erhörung.

00:05:01: Das weißt uns schon.

00:05:02: auf den nächsten Sonntag hin, nächste Woche haben wir X-Audi, er höre mich... Ja?

00:05:09: Der spürt

00:05:09: alles zusammen!

00:05:10: ...und auch interessant wie reden von Erhörung.

00:05:13: Erhöhren beginnt mit dem dass mir eine zuhörte und dass sein Herz angerührt wird.

00:05:20: und darum geht's ja letztlich dass unsere Herzen in Verbindung kommen.

00:05:25: Wenn ich an den Predigtext denke aus Matteo VI, wo es um das Vater Unser geht, da wird noch einmal betontes Gebet im Verborgenen die Haltung des Herzens nicht der vielen Worte sondern in der Stille bleiben aber in der Offenheit des Empfangens.

00:05:44: Vater Unsa, beten wir ja oft so mit!

00:05:49: Ist auch gut, dass wir einfach mitbeten und aktiv jetzt beten müssen.

00:05:55: Gleichzeitig ist es aber die Gefahr, dass wir uns natürlich immer nur das auswendigen Vater unseres Bedienen auch oft Fremde kennen.

00:06:05: dieses Gebet wenn sie eins kennen, dieses am ehesten noch.

00:06:10: Aber es geht darum, dass Wir auch inwendig beten voller Vertrauen Dein Name werde geheiligt!

00:06:19: Wir rufen ihn an als Vater.

00:06:22: Es ist schon mal enorm intim Unser.

00:06:26: Dein Name werde geheiligt, nicht voller Vertrauen und wir erwarten etwas.

00:06:31: dein Reich komme.

00:06:33: Wir sind nicht auf das fixiert was auf dieser Erde ist auch ein Unrecht in ganzen Dingen sondern wir haben einen Blick Auf das weitere, auf das Reich Gottes Was längst in uns angelegt ist.

00:06:49: Wir erwarten dieses Reich Und dann bieten wir auch darum dass Gottes Wille auf Erden geschieht, wie im Himmel so auf Erde.

00:07:00: Wir sind eigentlich die Heimat oder das Ursprüngliche ist ja der Himmel nicht die Erde.

00:07:06: Die Erde ist es was dem nachgebildet ist.

00:07:10: Dass uns das himmlische auch auf Erdung geschenkt wird in der Zeit, den wir heute verbringen.

00:07:16: Dann kehren wir wieder nach Hause.

00:07:21: Da haben wir eine ganz andere Dimension.

00:07:24: Wir sind plötzlich nicht mehr von dem irdischen Dauern bestimmt, was man alles muss und was auch ein schlimmer an Bösen passiert.

00:07:32: Sondern wir brichten unseren Fokus auf die Heimat zu der wir zurückkehren.

00:07:38: Und wir erbitten aber dass es hier schon werde!

00:07:43: Dass wir in diesem Neuen schon leben.

00:07:46: Jesus Christus hat uns das Vater unser geschenkt.

00:07:51: Nicht als Lapidaris Gebet ist man einfach so überrascht Sondern es soll ja auch die Sicherheit geben, falls man gerade nicht weiß was sie sonst beten.

00:08:01: Wir haben quasi ein Handwerkszeug geklärt und ich glaube je früher man das als Kind lernt, desto einfacher fällt's dann später da nach dass man das nutzt.

00:08:12: Auch in dem Mann vielleicht bei den einer dieser sieben Betten, die dort formuliert sind verweilt.

00:08:21: unser tägliches Brot gibt uns heute Ja ist es nicht.

00:08:26: Unser Jahresgehalt gibt uns heute und auch nicht unser Wochengehalt, sondern unser tägliches Brot.

00:08:34: Gibt uns heute!

00:08:36: Nicht im Überfluss, sondern das was wir gerade jetzt nötig haben.

00:08:39: Also es fokussiert uns auf unsere Heute.

00:08:44: Wir sollen nicht ständig uns Sorgen machen in der Morgen Aber wir dürfen bitten

00:08:51: Wer ein Gesangbuch zu Hause hat, da stehen auch ganz schön viele Gebete drinnen für alle Wochen und Tage.

00:08:56: Für alle Eventualitäten für sämtliche Legumslagen.

00:09:01: Für sämtsliche Abschnitte im Kirchenjahr.

00:09:04: es ist reich gefüllt mit wirklich, muss ich sagen, echt modernen teilweise und sehr coolen Gebeten die man natürlich ja als Vorlagenehmer kann sich verändern kann gefällt mir sehr gut, mache ich ja eben mit den Kindern in der Schule wieder.

00:09:22: Eine weitere Bitte die uns dort auch unterkommt wo wir eigentlich selten dann denken vergib uns unsere Schuld haben wir schuld.

00:09:32: was ist schuld überhaupt?

00:09:33: Wir sehen das immer so als Vorwurf so moralisch.

00:09:38: dabei geht es eigentlich nur darum dass wir uns ja das Gott uns befreit von der Last die uns ja immer wieder drückt, wo wir versagt haben oder auch nicht.

00:09:52: Aber wo wir nach bestem Gewissen was getan haben oder noch nicht.

00:09:55: aber dieses grundsätzliche Angenommenseinstück hier darin wie wir vergeben unseren Schuldigern das heißt doch Wir begegnen unseren Mitmenschen in dieser Halterung der Vergebung Grundsätzlich

00:10:09: Dass wir lernen mit unseren Fehlern und Verfehlungen umzugehen und das dann auch anderen angeteilt lassen können, so in die Richtung.

00:10:18: Ja, sehr gut.

00:10:19: Da wäre würde voll umgegangen.

00:10:21: damit ja?

00:10:24: Auch dieses ... Die Bitte, die dann folgt erlöse uns von den Bösen.

00:10:29: Stell uns nicht auf die Probe!

00:10:32: Das heißt ja nicht dass Gott jetzt mit dir irgendein wildes Match macht und dich irgendwo auf die probe steht sondern ganz im Gegenteil lass uns in der Haltung sein, dass wir bei dir geborgen sind.

00:10:49: Stellen uns nicht auf die Probe sondern wir sind bedürftig auch in dieser demütigen Haltung immer wieder zu leben ohne das wir jetzt buckeln müssten ganz im Gegenteil aber weil wir uns gerade von diesem großen Du angenommen wissen können wir das beten und diese Haltung auch in diese Welt tragen.

00:11:12: und ich bin überzeugt oder erlebe es auch immer wieder Dass ich oft Tage, Wochen oder Monate lang denke es geht hier nichts weiter.

00:11:20: Es ist frustrierend oder was?

00:11:23: Aber indem du deinen Weg gehst siehst du rückblickend.

00:11:27: Aha!

00:11:29: Das ist ja gar nicht so.

00:11:31: Der veränderte Blick möge dir geschenkt werden auch auf dein Leben dass du das annehmen kannst und der geht oft nur rückblinkend.

00:11:42: Auch hier ist etwas drin.

00:11:45: Haltung der Demut im Bitten einüben, würde ich sagen.

00:11:49: Gerade auch was bitten ist nicht?

00:11:52: Da sind wir wieder bei dem, was man am Anfang besprochen haben, nicht fordern.

00:11:57: Einfordern können wir auch gehört zum Gebet.

00:12:01: Warum ist das nicht unrecht?

00:12:06: Ich denke an die Psalmbeter, die psalmen, die auch ihr ganzes Leid herausschreien manchmal die Klage sogar den Zorn, die Wut All das ist alles im Rahmen des Gebetes.

00:12:19: aus dieser Grundhaltung.

00:12:21: Ich bin angenommen, auch wenn ich mich noch so selber vielleicht für mein Verhalten nicht gut fühle oder schäme sogar gebetest was Vertrautes, Vertrauliches und ich glaube viele Menschen beten auch wenn sie nicht in die Kirche gehen oder Sie haben irgendetwas was sie vielleicht gar nicht gebeten nennen weil sie mit einer Gottesvorstellung nicht zurechtkommen, die man ihnen versucht hat aufzudrücken.

00:12:53: Aber sie beten vielleicht auch und das macht mir Hoffnung auch in dieser Welt zu leben, dass es Menschen gibt, die immer wieder nach innen gehen und das große Du im göttlichen suchen.

00:13:10: In dieser Weise wünschen wir euch eine Gesegnete.