Evangelische Impulse Hallstatt-Obertraun

Evangelische Impulse Hallstatt-Obertraun

Transkript

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00:00:10: Impulse aus der Pfarrgemeinde, Haltstadt

00:00:19: Obertraum.

00:00:29: Herzlich willkommen!

00:00:30: Wir begrüßen euch zu unserem Impuls.

00:00:32: Heute ist der Sonntag jubilatet.

00:00:36: Jauchtzeit Gott alle Lande!

00:00:38: Ist aus dem Salm sixty-sechzig?

00:00:41: Ein Sonntage der Freude... Der dritte Sonntagen nach Ostern wieder ein Auferstehungsthema.

00:00:49: Es geht im Evangelium was du gleich Predigtext isst Aus Johannes fünfzehn um den Weinstock.

00:00:57: Jesus hat's der wahre

00:00:59: Weinstock.".

00:01:01: Ja, da findet es nach wie vor so einen schönen Vergleich das ein Weinstock, der so viel Frucht hervorbringt, da als Vergleich herangezogen wird – das finde ich richtig.

00:01:11: ein schönes Bild!

00:01:13: Ein bisschen abstrakt ist schon, so ehrlich muss man auch sein, gell?

00:01:17: Wahrscheinlich für einen Weinbauer nicht, weil er Wein ja mehr isst eine Pflanze, die man betreut.

00:01:26: Sondern das ist ein Lebensinhalt den Wein

00:01:30: auch

00:01:30: wachsen zu lassen.

00:01:32: und genau da steckt es drin einen Rebetrick nur Frucht wenn sie mit dem Weinstock verbunden ist scheint mir das zentrale Thema zur sein Verbindung am Weinstück bleiben.

00:01:45: Also Jesus ist der Weinstuck wir sind die Reben Die mit ihm verbunden sind durch die Auferstehung Sammer verbunden und werden sei immer bleiben.

00:01:56: Diese Verbindung wird nicht gekappt, ich glaube das ist auch ganz wichtig da noch zu

00:02:00: betonen.".

00:02:01: Und dass angesichts der Auferstehung auch angesichts des Todes du bleibst mit Christus verbunden auch im Tod.

00:02:09: Im Sterben.

00:02:10: darüber hinaus und wenn ich jetzt weiterschau hier geht es natürlich auch in unserer Zeit heute.

00:02:17: darum bleiben wir bei dem wo wir aufgewachsen sind Wo wir groß geworden sind, wo uns eigentlich schon von der Muttermilch und jetzt auch ein Bild wiederzunehmen etwas mit in die Wiege gelegt worden ist.

00:02:32: Und achten wir das nicht für geringen sondern dass es das Tragende, das Bleibende, das Ewige?

00:02:39: Ist es so der dritte Sonntag jetzt der erste Sonntage, wo man sagen kann Jetzt ist diese schmerzliche Geschichte mit Ostern vorbei oder auch der Schock der Auferstehung überwunden, weil man jetzt wirklich zum Jubeln aufgefordert wird.

00:02:57: Kann man das jetzt so als Zäsurennehmer?

00:03:00: Ich denke schon es hat was da liegt etwas drin dass es eine Weile braucht.

00:03:06: Auch meine die diese Symbolik der vierzig Tage oder fünfzig Tage bis Pfingsten oder vierzig bis Himmelfahrt sagt ja eine Entwicklung aus.

00:03:16: Da braucht es seine Zeit.

00:03:18: Jemand muss mit einem Schock umgehen lernen und wir sind jetzt genau in der Mitte eigentlich nach Ostern, zwanzig, einundzwanzig Tage nach Osterm.

00:03:28: Jetzt ist die erste Teil überwunden.

00:03:31: Ja.

00:03:32: Jetzt geht es richtig los!

00:03:34: Jetzt begreifen wir langsam, sichert es was die Freude bedeutet?

00:03:39: Die Sonntage jubelate, jubelt, freut euch, kantarte dann singt, rogarte bittet das sind ja alles Sachen, wo aus der Fülle geschöpft wird.

00:03:49: Die haben.

00:03:49: wir brauchen geradeaus zu schauen, weil die Natur spürt natürlich jetzt alle Stücke in dieser Tage.

00:03:54: wunderbar!

00:03:55: Wie schön das dazu passt, dieses Umgang an auf und alles ist traumhaft ja?

00:04:00: Und darum genau dieses Naturbild auch vom Weinstock mit den aufgehenden Früchten... Mit den Reben, die verbunden bleiben.

00:04:07: und wie oft sieht man auch dass eine Welt wird, dass einer abfällt, dass einem irgendwo keinen Saft mehr kriegt?

00:04:14: Weil die Verbindung unterbrochen ist gekappt wird?

00:04:18: Ich glaube, dass der Weinstock oder der Wein insgesamt eine sehr besondere Pflanze an sich ist.

00:04:23: Weil man hat ja nicht nur jetzt den Wein, den man dann trinken kann vielleicht einen Traubensaft oder die Trauben selbst zu genießen.

00:04:30: Man kann auch noch Rosinenmacher, Weintrauben, Rosinen also man kann es auch haltbar machen das heißt man kann auch die Zeit noch etwas verlängern wenn's etwas karker wird.

00:04:43: Um den Glauben so sehr geht es jetzt, kann man dann noch auf die Weibedeln zurückgreifen sozusagen.

00:04:49: Da sprichst du genau das Thema an was eigentlich da drin steckt.

00:04:53: wir sehen vielleicht nur den Weinstock oder die Blätter, die Blüten irgendwas ist jetzt im Sommer sehen wir Trauben aber wir ernten sie noch nicht.

00:05:02: Wir lassen den Herbst kommen und dann kommt irgendwann die Ernte die Trennung, aber das Bleibende was durch den Weinstock, durch Christus hineingelegt worden ist bleibt ja im Weintrauben in den Rosinen und vielleicht ganz besonders wenn ich daran denke der Wein wird immer süßer je länger er hängen bleibt.

00:05:27: Und wenn da erste Frost drüber gegangen ist dann haben wir ein Eiswein auch das stickt da drin etwas ganz, ganz kostbar ist.

00:05:36: Nicht umsonst verwenden wir beim Abendmahl eigentlich Wein und ein Stichwort das bei Johannes ganz oft kommt ist das Wort bleiben.

00:05:49: also ich habe jetzt nachgeschaut im neunten Testament kommt das Wort Bleiben hundert zwölf Mal vor und davon sechsundsechzig mal bei Johannes in seinen Briefen und im Evangelium vierzigmal und in diesem Text siebenmal

00:06:04: Na allerhand,

00:06:05: d.h.,

00:06:05: man müsste es durch vier Teilenböden evangelieren oder einen Löwenanteil.

00:06:10: Ein

00:06:10: großer Löwenanteil.

00:06:11: und was bedeutet verbunden bleiben?

00:06:14: Oder überhaupt das griechische Wort Meno-Menein, dass sagt so viel bleiben verweilen sich aufhalten aber auch Wohnen.

00:06:26: im neugierigischen wird das auch verwendet logieren verbleiben am Weinstock verharren.

00:06:33: Da haben wir eigentlich all diese grundlegenden Dinge ausgesprochen, die das Wesen des Menschen, der durch den Glauben lebt, ausmacht.

00:06:43: Der auch über den Tod hinaus lebt und in der Liebe bleibt – in Christus!

00:06:49: Verwindung zur Ewigkeit.

00:06:50: was bleibt?

00:06:53: Bestehen bleiben oder nicht aufhören zu existieren andauern?

00:07:00: Aber es liegt doch, dass Erwarten drinnen ist.

00:07:03: kommt noch etwas Das Schönste eigentlich.

00:07:06: Da haben wir eine Fülle von Kraftspendenden Gedanken und dieses immer, dieses auf das Eine zurückkommen bleibt in mir und ich in euch.

00:07:18: Dann bringt ihr Frucht!

00:07:21: Ich möchte jetzt ganz kurz nochmal den Bogen spannen zu dem Text Richtung Ende hin.

00:07:28: Da steckt dann drinnen die Türrenäste, fallen ab werden eingesammelt und im Feuer verbrannt.

00:07:35: Das heißt, es gibt sehr wohl auch das Bewusstsein, dass dies nicht für jedermann ist und dass auch manche von Glauben abfallen oder der Botschaft Jesu Christi abfallt.

00:07:46: So nah ist doch nichts für mich.

00:07:50: Muss man das einfach so nehmen?

00:07:53: Sind ja zwei allein Dinge drin, das eine was auf natürliche Weise abfällt und das andere auch.

00:08:00: wenn der Weinbauer kommt und schneidet Was schneidet er ab wann?

00:08:06: Schneidet er was raus, damit das andere besser wachsen kann.

00:08:09: Auch das ist irgendwo eine Mahnung an uns.

00:08:13: Schauen wir, dass wir nicht irgendwo aufhalten, sondern die Verbindung zum Weinstockaufricht erhalten.

00:08:21: Das ist ja fast so als auch unser aktiver Part.

00:08:25: Unser Anteil ist hier schon gefragt.

00:08:28: Aber nicht als Handel gedacht, sondern jetzt... Also nicht das Handelgedacht wo ich sage, ah, ich muss diese und diese Werke tun damit ich am Weinstock haften bleibe.

00:08:36: Sondern ...

00:08:38: Als Gesinnung.

00:08:38: Als Gesinnung genau.

00:08:39: Als

00:08:39: Gesinnung?

00:08:41: Ja.

00:08:42: Wo richtig meinen Sinn oder meinen Weg hin.

00:08:46: Ich kann sagen ja, es interessiert mich endlich nicht.

00:08:50: Ich lebe mein Leben irgendwie oder ich kann sagen, ich bleibe bewusst bei Christus.

00:08:56: Das ist auch meine Ausrichtung hier gefragt.

00:08:59: Aber nicht als tun, als machen modern gesprochen sondern als Ausrichtung und als Gesinnung.

00:09:09: Bleibt in der Liebe das ist glaube ich das Stichwort auch wo wir es konkret dann sehen können weil in der liebe bleiben heißt nicht nur jetzt aktiv irgendwas tun sondern in Haltung.

00:09:26: Der Liebe immer wieder sich zu verankern.

00:09:30: Mir geht es manchmal so, dass ich unruhig bin.

00:09:32: Dass sich auch verschiedene Dinge mir im Kopf herumgehen und nachts schläft man schlecht weil man über was nachdenkt aber immer wieder auf das zurückzukommen was ist jetzt aus der Liebe?

00:09:47: Wo sind hier Menschen den ich in Liebe begegne?

00:09:51: Und das hilft mir dann auch meine Gedanken und meine Pläne neu zu ordnen und auszurichten.

00:10:01: Der Wunsch auch an uns alle, die zuhören, dass wir in der Liebe bleiben.

00:10:07: Auch eine gute Woche wünschen wir euch!